Aktuelles

Ergebnisse des Quartierskonzepts

1. Juli 2017

Liebe Bürgerinnen und Bürger am Daxenberg,
ich freue mich, Ihnen die Ergebnisse des Quartierssanierungskonzepts nun vorstellen zu dürfen.
Auf Basis einer Änderungen in der Gesetzgebung und zum Abschätzen der betriebswirtschaftlichen Spielräume des Projekts, haben wir gegenüber der Präsentation im Dezember 2016 eine weitere Variante untersucht und eingearbeitet, so dass die Arbeit nun eine breite und solide Grundlage für die Projektentwicklung darstellen kann.

Die Gemeinde Zorneding ist mit diesen Untersuchungen in Vorleistung gegangen, nun ist das Feld frei, die Ergebnisse umzusetzen. Erste Interessenten haben sich bereits gemeldet. Darunter ist insbesondere die 3E e.G., deren Mitglied die Gemeinde Zorneding und auch der Landkreis Ebersberg ist. Darum wird sich die Verwaltung der Gemeinde Zorneding nun vorerst aus der Projektverantwortung zurückziehen.

Sofern Sie sich genauer mit den Ergebnissen des Konzepts auseinander setzen wollen, können Sie sich hier einen Einblick verschaffen.

Sobald es weitere Entwicklungen im Projekt gibt, halten wir Sie natürlich auf dem Laufenden.

Ihr
Piet Mayr
Erster Bürgermeister

Auswertung der Fragebogenaktion – Zwischenergebnisse

5. Dezember 2016

Sehr geehrte Zornedinger Bürgerinnen und Bürger

Sicher sind Sie darauf gespannt, was die Auswertung der Fragebogenaktion ergeben hat. Ende Oktober haben wir die Ergebnisse dem Energie-Arbeits-Kreis Zorneding im Rathaus vorgestellt.

Die Teilnahmequote lag bei 24,17 % und damit noch einmal höher als im April angenommen. Die meisten Fragebögen kamen dabei von Reihen- oder Doppelhäusern. Der Mittelwert des Primärenergieverbrauchs für diesen Haustyp liegt bei 17.000 kWh/a oder bei 125 kWh/m²*a. Das ist verglichen mit anderen Quartieren ein recht guter Wert der zeigt, dass die Zornedinger schon einiges getan haben.

Mit Hilfe der Fragebögen konnte der Wärmebedarf des gesamten Quartiers verifiziert werden, so dass wir jetzt aktuell verschiedene Varianten einer möglichen zukünftigen Wärmeversorgung prüfen. Eine der Varianten beinhaltet eine große Freiflächen-Solarthermie-Anlage.

Die vollständige Präsentation der Zwischenergebnisse können Sie hier herunterladen. Die Schlusspräsentation ist für Dienstag den 20. Dezember im Rathaus vorgesehen. Dabei haben Sie auch die Gelegenheit, Fragen zum Konzept zu stellen.

Dipl.-Ing. Ralf Gundelach
Freier Mitarbeiter der
ecb – energie.concept.bayern. GmbH&  Co.KG

Viele Rückmeldungen – vielen Dank

18. April 2016

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
ich möchte mich persönlich über die außerordentlich hohe Beteiligung an unserer Fragebogenaktion und Ihr damit verbundenes Vertrauen in unsere Arbeit bedanken.

Die Teilnahmequote liegt aktuell bei über 20% und damit doppelt so hoch wie erwartet.

Auch das grundsätzliche Interesse an einem Wärme- und / oder Glasfaseranschluss ist enorm positiv und offen.

Sobald genauere Auswertungen vorliegen werden wir Sie auf diesem Wege weiter informieren.

Ihr
Piet Mayr
Erster Bürgermeister

Grußwort des Bürgermeisters

14. März 2016

Liebe Bürgerinnen und Bürger am Daxenberg,
für ein qualitativ hochwertiges und erfolgreiches Quartierskonzept benötigen wir die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger des Daxenbergs, also von Ihnen. Dazu wird im Laufe der nächsten Wochen ein Fragebogen an Sie versendet. Mit Hilfe der von Ihnen bereitgestellten Daten wollen wir unter anderem den Heizenergiebedarf der Häuser und Wohnungen am Daxenberg genauer ermitteln. Nur so kann festgestellt werden, ob sich ein Nahwärmenetz am Daxenberg tatsächlich lohnt. Auch ein nur teilweise ausgefüllter Fragebogen hilft uns erheblich weiter. Den Fragebogen können Sie gerne per Post oder persönlich im Rathaus abgeben. Es besteht auch die Möglichkeit den Fragebogen online auszufüllen.

Mit welchen Energieträgern ein eventuelles Nahwärmenetz betrieben werden könnte, steht übrigens noch nicht fest. Dazu werden im IQ ergebnisoffen Vorschläge gemacht und eine unabhängige Wirtschaftlichkeitsberechnung durchgeführt. Je genauer Ihre Angaben, desto präziser können wir planen und die Kosten ermitteln. Die anonymisierten Ergebnisse werden Ihnen zeitnah bekannt gegeben.

Zur Betriebsform eines möglichen Wärmenetzes gibt es ebenfalls interessante Ansätze. In Zorneding könnte sich ein Bürgerbeteiligungsmodell anbieten. Um dies zu unterstreichen ist die Gemeinde Zorneding, als erste Kommune überhaupt, Mitglied des Bürgerenergie Bayern e.V. geworden. Noch wichtiger ist jedoch, dass wir eng mit dem Energieforum Zorneding (EFZ) zusammenarbeiten, in dem Sie als Bürger ebenfalls mitarbeiten können. Außerdem sind wir an der 3E-e.G.- Energiegenossenschaft Vaterstetten-Zorneding beteiligt, bei der Sie in nachhaltige, lokale Projekte investieren können –vielleicht auch in dieses.

Werden Sie bereits heute Teil des Projekts und nehmen Sie an der Fragebogen-Aktion teil. Sollten Sie Hilfe zum Ausfüllen  benötigen, wenden Sie sich an das von uns beauftragte Ingenieurbüro ecb.

Alle Teilnehmer erhalten auf Wunsch als kleines Dankeschön-Geschenk eine kostenlose und individuelle Bewertung ihres Energiebedarfs sowie Empfehlungen zur Energieeinsparung und zur Steigerung der Energieeffizienz in Form eines Info-Blattes.

Herzlichen Dank für Ihre Mitarbeit.

Ihr
Piet Mayr
Erster Bürgermeister

Grußwort des Klimaschutzmanagers des Landkreises

14. März 2016

Sehr geehrte Zornedinger Bürgerinnen und Bürger,
zu Beginn des Jahres 2015 wurde der Energienutzungsplan des Landkreises Ebersberg fertiggestellt. Dieser bildet die Grundlage für weitere Maßnahmen hinsichtlich unserer Energie- und Klimaschutzziele. Aus vielen möglichen Energieprojekten kristallisierte sich ein Integriertes Quartierssanierungskonzept (IQ) für den Daxenberg als ein so genanntes Leuchtturmprojekt heraus. Die Gemeinde Zorneding hat sich nun entschieden im Jahr 2016 ein solches IQ für den Daxenberg erstellen zu lassen. In kaum einem anderen Wohngebiet des Landkreises ist die Bebauungsdichte so hoch und damit die Voraussetzung für ein Nahwärmenetz so günstig. Auch wenn sich derzeit die Kosten für fossile Energieträger wie Heizöl und Erdgas auf einem historischen Tiefpunkt befinden, müssen wir weiterhin unsere Ziele hinsichtlich Klimaschutz im Auge behalten und die Herausforderungen, die die Energiewende mit sich bringt, meistern.

Die Gemeinde Zorneding packt diese Herausforderung mit dem IQ an. Das Projekt hat das Potenzial, eine umweltfreundliche Wärmeversorgung für alle Haushalte wirtschaftlich bereitzustellen.

Ich danke der Gemeinde Zorneding für ihre Vorreiterrolle und freue mich auf die Ergebnisse der Untersuchungen.

Hans Gröbmayr
Klimaschutzmanager des Landkreises Ebersberg